Spiele
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Ein Versuch · Kein Vorwissen nötig
Entdecke an drei eigenen Beispielseiten, was Klicks verraten. Die Übung trennt Beobachtungen von Vermutungen und bewertet nicht deine Anonymität.
Aus diesem Tab sind noch Versuchsdaten vorhanden. Eine neue Runde ersetzt sie. Die Beispielansicht lässt sie unverändert.
Öffne ein Thema, das dich gerade neugierig macht.
Vielleicht warst du neugierig. Vielleicht hast du nur die Aufgabe erfüllt. Die Demo kennt deinen Grund nicht.
Eine Website kann etwas im Browser ablegen und später wieder lesen. Das erkennt zunächst gespeicherte Daten wieder, keine Person.
Unsere echten Versuchsdaten liegen im Tab-Speicher (sessionStorage) dieser Website. Neuladen entfernt sie nicht. Browser, Profile und andere Websites teilen diesen Speicher nicht einfach miteinander.
Jetzt eine Bildgeschichte: Beim selben Anbieter meldet sich die erfundene Person Hugo Müller an. Was könnte der Anbieter verbinden?
Im Beispiel verbindet der Anbieter die Kennung A7 mit Hugos Konto. Den Namen hat Hugo selbst bei der Anmeldung angegeben.
A7 und Hugo Müller sind erfunden. Wir haben deinen Namen weder ermittelt noch abgefragt. Andere Websites erhalten durch diesen Login nicht automatisch den Namen.
Eine normale Website sieht über Tor die IP des Tor-Ausgangs statt deiner Anschluss-IP. Ein Konto oder Angaben, die du selbst machst, verschwinden dadurch nicht.
Wo du dich anmeldest und welche Angaben du machst, zählt mit. Tor Browser begrenzt weitere Erkennung, verhindert aber nicht jede Form von Tracking.
Eine andere Themenwahl löscht vorhandene Versuchsdaten nicht. Nur „Versuchsdaten löschen“ entfernt diesen Versuch.
Ohne JavaScript bleiben die Texte und Beispielseiten lesbar. Die Sammlung und die Auswertung sind dann nicht aktiv.
Optional: ausführliche Erklärungen und die ursprünglichen Beispielseiten.
Ein Cookie ist eine kleine gespeicherte Angabe. Der Browser kann sie bei passenden Anfragen an eine Website mitschicken; so kann ein Server eine Kennung wiedersehen.
sessionStorage ist ein Merkzettel für eine Website in diesem Tab. Die Website kann ihn lesen. Er wird nicht automatisch mit Anfragen mitgeschickt. Diesen Speicher nutzt der Versuch.
localStorage ist ein weiterer Website-Speicher im Browser. Er kann über eine einzelne Sitzung hinaus bleiben. Die vier Schritte hier verwenden ihn nicht.
Eigene Daten aus dieser Box und den drei Beispielseiten. Nur die zusätzlichen Beispielseiten messen aktive Fensterzeit; sie beweist weder Lesen noch Aufmerksamkeit.
Noch keine Beobachtungen. Starte den Versuch und besuche eine Beispielseite.
Erst nach deinem Start speichert diese Box deine Themenwahl im Sitzungsspeicher dieses Browser-Tabs. Auf den zusätzlich verlinkten drei Beispielseiten zählen wir dann Besuche, Klicks auf die Entdecken-Knöpfe und Zeit im aktiven Fenster. In der Box läuft keine Zeitmessung. Keine fremde Browserhistorie. Kein Serverprofil.
Der Versuch endet nach höchstens 30 Minuten. Abgelaufene Daten entfernen wir beim nächsten Prüfen auf einer Demo-Seite. Mit „Versuchsdaten löschen“ kannst du früher aufräumen. Bei geschlossener Seite läuft keine Löschung im Hintergrund.
Die Versuchsdaten liegen im Sitzungsspeicher deines Browsers für diesen Tab. Das ist kein Cookie und wird nicht automatisch mit Anfragen an einen Server geschickt. „Versuchsdaten löschen“ entfernt nur diesen Versuch.
Diese Angaben stammen nur von deinen Besuchen in dieser Übung. Auch ein erneuter Aufruf zählt als Besuch. Die Zeit ist eine vorsichtige Näherung, keine gemessene Aufmerksamkeit.
Wir kennen deinen Namen nicht. Aber aus den besuchten Themen könnte jemand Interessen vermuten. Vielleicht warst du auch nur neugierig, hast etwas ausprobiert oder für jemand anderen geschaut. Die Vermutung kann falsch sein.
Zum Mitdenken: Du klickst auf Reisen, weil du ein Bild vergleichen willst. Die Demo vermutet Reiseinteresse. Beobachtet wurde der Klick; dein Motiv wurde nicht gemessen. Genau dieser Abstand zwischen Daten und Interpretation ist die wichtigste Erkenntnis des Versuchs.
Stell dir drei unabhängige Websites vor. Alle bauen denselben fremden Dienst ein, zum Beispiel für Werbung. So ein Dienst kann Beobachtungen verbinden, wenn der Browser das zulässt. Er wird oft Tracker genannt.
Browser-Schutz kann das Verbinden erschweren oder verhindern. Die Grafik erklärt nur ein erfundenes Beispiel: Unsere drei Übungsseiten gehören zu derselben Website und laden keinen fremden Tracker.
Eine normale Website sieht bei einem Besuch über Tor die IP-Adresse des Tor-Ausgangs statt deiner eigenen Anschluss-IP. Eine IP ist eine Adresse für die Verbindung. Tor nimmt der Website damit einen Hinweis auf deinen Anschluss.
Ein Login verrät der Website trotzdem dein Konto. Cookies oder andere gespeicherte Kennungen können einen Browser wiedererkennen. Tor Browser trennt Website-Daten und begrenzt weitere Erkennungsmerkmale – aber Tor verhindert nicht jede Art von Tracking.
Auch über Tor könnte diese Übung die hier angeklickten Knöpfe beobachten, wenn du sie startest. Tor macht deine Handlungen auf der besuchten Seite nicht unsichtbar.
Eine einzelne Angabe ist noch kein Profil. Im erfundenen Beispiel verbindet der Anbieter die Kennung A7 mit mehreren Seitenbesuchen.
Später meldet sich die erfundene Person Hugo Müller beim selben Anbieter an und nennt dort ihren Namen. Der Anbieter könnte die bisherige Kennung mit diesem Konto verbinden.
Bei einem großen Anbieter können auch mehrere eigene Dienste über dasselbe Konto verbunden sein. Fremde Websites bekommen dadurch nicht automatisch Namen oder Cookies zu sehen. Ein gemeinsamer eingebundener Dienst kann nur unter passenden Bedingungen mitverknüpfen. Eine IP allein beweist keine Identität.
Tor schützt den Weg und verbirgt gegenüber normalen Websites deine Anschluss-IP. Ein VPN funktioniert anders und ist kein gleichwertiger Ersatz für Tor.
Welche Seiten du besuchst, wo du dich anmeldest und was du selbst angibst, spielt ebenfalls eine Rolle. Gute Technik und ein bewusster Umgang mit den eigenen Angaben gehören zusammen.
Zuletzt aktualisiert am 2026-10-13